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Erziehungsstellen

SBG VIII § 34

Unsere Erziehungsstellen sind Lebensorte auf Zeit.  Pädagogisch qualifizierte „Eltern“ mit angemessener beruflicher Erfahrung bieten Kindern und Jugendlichen im gemeinsamen Alltag stabile und verlässliche Beziehungen. Die Integration der Kinder und Jugendlichen wird zudem dadurch erleichtert, dass die „Erziehungsstelleneltern“ bereits gefestigte Beziehungen in ihrem sozialen Umfeld unterhalten. So wirken Verwandtschaft, Freunde und Nachbarn als Unterstützer des Systems und können neben der Erziehungsstelle zum zusätzlichen Wegbegleiter der Kinder werden.

Der überschaubare und lebensnahe familiäre Rahmen bietet in besonderem Maß individuelle und emotionale Zuwendung sowie Schutz und Geborgenheit. Der kleine Rahmen ermöglicht eine umfassende, den individuellen Entwicklungsschritten und Bedürfnissen der Kinder angepasste, zeit- und lebensnahe Förderung aller wichtigen Lebensbereiche. Familiäre Bindungen zu den leiblichen Eltern werden entsprechend der Hilfeplanung erhalten, intensiviert, neu aufgebaut oder, falls notwendig, ganz oder zeitweise eingestellt.

Die Kontakte zwischen dem Herkunftssystem und den Kindern und Jugendlichen wird in Art und Häufigkeit regelmäßig aktualisiert, vor- und nachbereitet und zuverlässig wahrgenommen. Sofern eine Rückführung in die Herkunftsfamilie möglich erscheint, wird diese angestrebt und aktiv vorbereitet. Intensive professionelle Unterstützung in ihrer Arbeit erhalten die Erziehungsstellen durch regelmäßige Dienstbesprechungen, interne Fachberatung sowie externe Supervision.

Doris Redecker

Bereichsleitung stationäre Angebote

0160 2542090

d.redecker@kontakt-ev.de

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